Stürze sind die häufigste vermeidbare Komplikation im Alter. Neun Fragen nach dem FRAT-Screening-Standard — Ihr individuelles Risikoprofil mit konkreten Präventionsmaßnahmen.
9 Fragen · 3 MinutenFRAT-StandardAnonym & lokal
Wie hoch ist Ihr Sturzrisiko?
Neun Fragen zu Alter, Vorstürzen, Medikation, Mobilität, Sehfähigkeit und Wohnumgebung. Der Score gibt Ihnen ein valides Screening-Ergebnis inklusive Handlungsempfehlungen.
Hinweis: Dieser Check ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei wiederholten Stürzen oder akuter Unsicherheit sollten Sie Ihre Hausärztin / Ihren Hausarzt oder eine Sturzambulanz aufsuchen.
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ℹ️ Über den Check
Hintergrund zu FRAT und Sturzprävention.
🔬 Das FRAT-Instrument
FRAT steht für Falls Risk Assessment Tool — ein etabliertes Screening-Instrument, das ursprünglich in Australien (Peninsula Health) entwickelt wurde und weltweit in Pflege und Geriatrie eingesetzt wird. Es gewichtet die wichtigsten Sturzrisikofaktoren: Alter, Vorstürze, Medikation, Kognition, Gleichgewicht, Sehen, Inkontinenz, Mobilität, Umgebung.
Basis: Peninsula Health FRAT · Ergänzt um deutsche Expertenstandards (DNQP 2022).
📊 Warum ist das wichtig?
30 % der über 65-Jährigen und 50 % der über 80-Jährigen stürzen mindestens einmal pro Jahr. Die Folgen — Oberschenkelhalsbruch, Angst vor weiteren Stürzen, Hospitalisierung — sind gravierend. Die Mehrzahl aller Stürze ist aber vermeidbar durch gezielte Präventionsmaßnahmen.
💶 Was ist kostenfrei möglich?
Sturzpräventions-Kurse nach §20 SGB V: 2 Kurse pro Jahr über Krankenkasse
Wohnraumanpassung bis 4.180 € pro Maßnahme (§40 SGB XI, bei Pflegegrad)
Hausnotruf: bei Pflegegrad meist voll übernommen (§40 SGB XI, PG 52)
Rollator / Gehhilfen: leihweise über Pflegekasse oder mit Rezept über Krankenkasse
Rehasport & Funktionstraining: §64 SGB IX, 50 Einheiten in 1,5 Jahren
Physiotherapie: ärztliche Verordnung, bis 10 Einheiten pro Quartal
🩺 Wann zum Arzt?
Wenn Sie bereits gestürzt sind (besonders bei unerklärlichen Stürzen oder Schwindel), wenn Sie Sturzangst entwickeln, wenn Sie mehrere Medikamente nehmen oder wenn sich Ihr Gang merklich verändert hat — besprechen Sie das mit Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt. Oft gibt es in der Region spezielle Sturzambulanzen oder geriatrische Praxen.
🔒 Ihre Daten bleiben lokal
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